KVB Rundgang mit Lisa Steinmann zur Woche der Infrastruktur

Von Eva Vicentini

Vom 2. bis 7. Mai 2013 beschäftigte sich die NRWSPD intensiv mit dem Thema Infrastruktur. Bei über 55 festen Terminen informierten mehr als 75 Abgeordnete in Ihren Wahlkreisen, zusammen mit Expertinnen und Experten vor Ort, über Infrastrukturunternehmen wie z.B. Häfen, Recyclinganlagen, Flughäfen, Nahverkehrsunternehmen oder Kläranlagen.

Lisa Steinmann besuche in diesem Zusammenhang am 03. Mai den Betriebshof West der Kölner Verkehrs-Betriebe AG (KVB). Als Experten standen ihr dort Peter Hofmann (Vorstand der KVB), Raimund Jünger (Stellv. Betriebsleiter) und Thomas Jacobs (Vorstandsbüro) zur Seite.

Die Teilnehmer erfuhren zuerst in einem informativen und ausführlichen Vortrag von Herrn Raimund Jünger genaueres zur KVB, die seit 1876 das Kölner Stadtbild prägt. Seitdem wächst das Unternehmen stetig an, stellte 2012 mit 275,2 Mio. Fahrgästen einen neuen Rekord auf und ist mit seinen elf Stadtbahn- und 51 Bus-Linien aus dem Kölner Stadtverkehr nicht mehr wegzudenken. Mit einer Linienlänge von 239,5 km, aufgeteilt in U-Bahn, Stadtbahn oder Hochbahn schafft es die KVB die Kölner sicher, stadtverträglich und umweltfreundlich an ihr Ziel zu bringen.

Unerlässlich dabei ist die Wartung und Instandhaltung der Triebwagen und Schienen in den insgesamt fünf Betriebshöfen. In der 60-minütige Führung über den Betriebshof West bekamen die Teilnehmer einen guten Einblick über seine Bedeutung und Aufgaben. Dort befindet sich der nächtliche Stellplatz der Bahnen, der Technikern die Möglichkeit gibt, die Bahnen auf ihre Fahrtüchtigkeit und Sauberkeit zu prüfen. Zudem hat die KVB auf den Betriebshöfen die Möglichkeit Schienen und Haltestellenersatzteile zu lagern.

Raimund Jünger betonte letztendlich, dass das oberste Ziel der KVB die bestmöglichste Integration in das Kölner Stadtbild und die Erschließung weiterer Stadtteile ist, damit die Fahrgastzahlen in Zukunft weiterhin steigen und kein Kölner mehr auf ein Auto angewiesen ist.

Auch Lisa Steinmann ist sich der Bedeutung der KVB bewusst und freut sich, dass die KVB seit Jahrzehnten so gut von den Kölnern angenommen wird und einen immer größeren Beitrag zur Mobilität in Köln leistet. „Großstädte wie Köln müssen auf den Öffentlichen Personennahverkehr und seine Vernetzung mit anderen modernen Angeboten wie Car-Sharing und Leihrädern setzen. Die KVB hat gezeigt, dass sie auf einem guten Weg ist“, fasst Steinmann das Ergebnis des Besuches zusammen.