Neubau des Justizzentrums wünschenswert!

12.04.2012

Ein modernes Justizzentrum in den „Domgärten“ und eine
mögliche Nachnutzung des Hochhauses an der
Luxemburger Straße z.B. für studentisches Wohnen wäre
eine große Chance für Köln
Derzeit wird auf Landesebene diskutiert, ob das stark
sanierungsbedürftige Justizzentrum an der Luxemburger Straße am
alten Standort verbleiben oder in einen Neubau umziehen soll. Für
einen Neubau kämen die sogenannten „Domgärten“, also das Gelände
südlich der Bahntrasse beiderseits der Altenburger Straße infrage.
Dieses Gelände war ursprünglich für einen Neubau des
Ingenieurwissenschaftlichen Zentrums der Fachhochschule Köln
vorgesehen und befindet sich bereits mehrheitlich im Eigentum des
Landes.
Martin Börschel, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln:
„Die Neuerrichtung des Justizzentrums in den Domgärten wäre eine
große Chance für Köln und könnte eine Initialzündung für die
Entwicklung des gesamten Gebietes südlich der Innenstadt sein.“
Auch ein wichtiger Teil des Städtebaulichen Masterplans Innenstadt,
nämlich die Fortführung des Inneren Grüngürtels an den Rhein,
könnte endlich realisiert werden. Martin Börschel: „Wichtig ist, dass
hier kein neues Hochhaus hingeklotzt wird, sondern mittels
städtebaulicher und Architektur-Wettbewerbe ein hochwertige Lösung
gefunden wird.“
Für das Hochhaus an der Luxemburger Straße wäre eine sinnvolle
Nachnutzung ebenfalls denkbar. Lisa Steinmann, Vorsitzende der
SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Lindenthal: „Es besteht ein
hoher Bedarf an bezahlbarem Wohnraum für studentisches Wohnen.
Dieser Standort in unmittelbarer Nähe zur Universität zu Köln ist
hierfür ideal. Ich werde mich beim Studentenwerk dafür einsetzen,
ein Engagement zu prüfen. Diese Bitte habe ich heute auch an
Wissenschaftsministerin Svenja Schulze herangetragen. Alternativ
wäre auch eine Nutzung durch die Universität oder als Büroraum
denkbar. Der Umbau des ehemaligen Lufthansahochhauses in Deutz
zeigt, dass ein solches Gebäude hochwertig umgebaut werden kann.“
„Wichtig ist allerdings“, so Martin Börschel abschließend, „dass das
Hochhaus an der Luxemburger Straße nicht dauerhaft leer steht.
Sollte sich für keine Lösung ein Investor finden, dann muss das
Gebäude zügig abgebrochen werden, um Raum für eine städtebaulich
ansprechende Lösung zu schaffen.“
SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln
fon
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