Stadtsportbund im Amt bestätigt

Am 26.09.2016 wurde der Vorstand des StadtSportBund Köln (SSBK) um Vorsitzenden Klaus Hoffmann im Amt bestätigt. Meine Kandidatur als stellvertretende Vorsitzende wurde mit einem starken Ergebnis von 73,7 % befürwortet. Den Vorstand komplettieren Peter Rücker, Helmut Schaefer, Katja Stöver, Prof. Dr. Jürgen Innenmoser, Helmut Wefelmeier, Dr. Robert Becker und Volker Staufert.

Seit mittlerweile drei Jahren bin ich im Vorstand des SSBK tätig. Im vorhergehenden Vorstand war ich für den Themenbereich ‚Inklusion & Sport‘ kooptiert und unterstütze nun den amtierenden Vorstand seit zwei Jahren als stellvertretende Vorsitzende.

Meine Schwerpunkte lagen dabei vor allem auf den Aufgabengebieten Kommunikation, Veranstaltungen und Vernetzung. Dort galt es schwierige Entscheidungen zu fällen. Insbesondere im Bereich Veranstaltungen und Kommunikationskonzept mussten Vereinbarungen aus alten Verträgen neukonzipiert und Vertragspartnern abgewickelt werden, dabei war es immer besonderes Anliegen, mit Dienstleistern und Partnern ehrliche und verlässliche Lösungen zu finden, die immer eine nachhaltige Zusammenarbeit weiterhin möglich machen.

Darüber hinaus habe ich mich immer in der Verantwortung gesehen, dass sich der SSBK auch kommunalpolitisch mit Veranstaltungen präsentiert – im diesem Sinne hat der SSBK auf einem Sportgipfel den beiden OB-Kandidaten, Henriette Reker und Jochen Ott, auf den Zahn gefühlt. Auf bereits zwei Flüchtlingsgipfel war der SSBK nicht nur Sprachrohr des organisierten Sports in Köln, sondern die Speerspitze gegenüber der Politik und der Verwaltung. Dazu habe ich immer die Wichtigkeit der Außenkommunikation dargelegt. Wichtig ist es mir der Presse und der Öffentlichkeit gegenüber Flagge zu zeigen und Stellung zu beziehen – sei es in der Positionierung zu den Erweiterungsplänen des FC am Geißbockheim oder auch in regelmäßigen Pressemitteilungen zu der leider andauernden Kölner Problematik der Belegung der Sporthallen. Das haben wir bewusst immer zusammen mit der Sportjugend getan, als eine gemeinsame Stimme für den Kölner Sport.

Die interne Kommunikation wird mittlerweile mit einem regelmäßigen Newsletter des SSBK abgebildet. Alle Vereine sind einladen, sich mit eigenen Informationen und Veranstaltungshinweisen darzustellen. Das gilt ebenso für die Website, die bereits in neuem Gewand auch einem steten Wandel zu mehr digitalen Möglichkeiten für alle Beteiligten aus der Mitgliedschaft und gegenüber der Öffentlichkeit unterliegt. Gleiches gilt für die Social Media Tätigkeit des SSBK.

Stolz bin ich darauf, dass es gelungen ist verschiedene Partnerschaften über den organisierten Sport hinaus anzubahnen. So war der SSBK in diesem Jahr Partner des Run of Colours, einem Benefizlauf zugunsten der Aidshilfe. Dort waren wir mit einem Stand im Rheinauhafen dabei. Aktuell gibt es Verhandlungen mit einem Verein im Rechtsrheinischen und einer größeren Idee, die eventuell auch die dringliche Suche nach barrierefreien Geschäftsräumen für den SSBK und inklusiven Sportmöglichkeiten nach sich ziehen könnten.

Meine Tätigkeit als stellvertretende Vorsitzende habe ich immer überparteilich interpretiert. Egal ob ich repräsentative Aufgaben übernommen habe oder die Vernetzung gestärkt habe. Mein Fokus lag und liegt darauf mit der Politik im Rathaus und den Menschen in den Vereinen und Amateuren Köln zu einer starken Sportstadt zu machen. Dies ist mein Anliegen, an dem ich gerne weiterarbeite und es vertiefen möchte. Vor allem möchte ich endlich die Player dieser Stadt, den SSBK, die Sportjugend, den Verein Sportstadt e.V. und nicht zuletzt Agenturen, als Partner auf Augenhöhe zusammen zu ziehen. Nur so können wir gemeinsam an einem Strang ziehen und den Stellenwert des Sports in dieser Stadt endlich wieder nach oben ziehen.

Ich danke euch für euer Vertrauen und das starke Ergebnis.